Alex in Israel

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halbzeit, Israel wird zur Heimat

Halbzeit, Israel wird zur Heimat

Hallo, ihr Lieben,

lang lang hab ich mich schon nciht mehr gemeldet und viel ist passier....ja, das liegt daran, dass ich kaum dazu komme viel zu schreiben, aber jetzt hab ich mal was Zeit...

Also...gestern bin ich aus dem Ägypten Urlaub wieder gekommen, ich war mit drei andren Mädls für 5 Tage in Ägypten. Dort haben wir umgerechnet in einer ganz billigen Absteige für 3 € die Nacht geschlafen, dafür haben wir aber an Ausflügen nicht gespart: Wir waren oft Schnorcheln. Das Roter Meer ist wirklich unglaublich, man steckt den Kopf ins Wasser und unter einem ist die bunte Unterwasserwelt. Mit ALLEM, vom Clownfisch bis zur Meeresschlange und von der Coralle bis zur riesen Muschel kann man alles sehen, Fische in Regenbogenfarben, Kugelfische, Messerfische und so viel mehr. Das war für mich wirklich das Highlight des Urlaubs und ich war endlich wieder in meinem Element: Wasser :-)

Ansonsten sind wir noch mit Kamel und Pferd durch die Wüste geritten, was auch super war. Wir durfte frei reiten, also auch traben und die Pferde waren genial.

Des Weiteren haben wir den Berg Sinai bestiegen, das war auch ein Erlebnis: Abends um 11 sind wir abgeholt worden, dann 2 Stunden mit dem Auto zum Berg gefahren und in der Dunkelheit aufgestiegen. Der Sternenhimmel war während der 3 stündigen Wanderung unglaublich und oben auf dem Berg angekommen haben wir uns in die Schlafsäcke gekuschelt und auf den Sonnenaufgang gewartet. Respekt, wie Mose den Weg ohne jegliche Ausbauungen und ohne Taschenlampe bestiegen hat ;-) Letzendlich ware wir dann erste wieder gegen 12 am nächsten Mittag im Hostel und total platt. Das Wetter war perfekt, heiß, aber nicht zu heiß. Wir haben dort auch viele verschiedene Leute kennen gelernt, Künstler, Musiker, einen, der sein Haus verkauft hat und schon seit 2 Jahren reist und zwei nette Studenten aus Afrika, der eine aus Korea und viele mehr. Es war ein sehr gelungener Urlaub, der auch wohl verdient war, denn 6 Tage die Woche zu arbeiten ist schon anstrengend. Das Einzig störende dort waren die arabischen Männer. Man konnte ihnen nicht entfliehen, sie waren richtig aufdringlich und überall, haben einen angesprochen und sogar angefasst und ein Nein kannten sie überhaupt nicht.

Als wir dann gestern wieder nach Ain Kerem kamen, war es wirklich wie "nach Hause kommen". Ich hab nochmal gemerkt, wie gern ich Israel und besonders unsren kleinen Vorort lieben gelernt habe. Auch die Arbeit ist Alltag geworden. Es ist nicht mehr so schlimm so früh aufzustehen. Manchmal zieht sich nachmittags die Aktivity Time etwas in die Länge und oft nervt mich das Geschrei eines meiner Kinder...ich hab nochmal bestätigt bekommen, das die Arbeit mit Kindern nix für mich ist, aber hier ist es okay und ich bin sehr froh, dass ich in dem Zimmer mit den aktivsten Kindern arbeite, da hier eher pädagogische als pflegerische Tätigkeiten gefragt sind.

Die Leute? Ich habe 2-3 beste Freundinen hier gefunden, genau die, die auch mit im Urlaub waren.Wir können uns super unterhalten, wandern viel und verstehen uns gut. Mit meiner Zimmer genossin hab ich nicht mehr so viel zu tun, weil sie immer woanders schläft, aber wir verstehen uns trotzdem noch gut und ich denke wenn ihr Kumpel weg ist, werden wir vielleicht wieder mehr zusammen machen.

So, das war es vorerst, aber ganz bald folgt mehr, haltet die Ohren steif und lasst mal was von euch hören!!

Alex

7.4.09 18:57

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